Die größere Zahl voll
Von Höhenmetern (in Stunden à 400 m) und Strecke (in Stunden à 4–5 km) nimmst du die größere komplett.
Zeit, Karten, eigene Felsen und der nächste Schritt nach dem Kurs — damit die Tour nicht am Zustieg scheitert.
Normaler Wanderer: etwa 400 Höhenmeter pro Stunde im Aufstieg, 4–5 km Strecke. Länge und Höhenmeter zusammenrechnen — nicht beides voll addieren.
Von Höhenmetern (in Stunden à 400 m) und Strecke (in Stunden à 4–5 km) nimmst du die größere komplett.
Die kleinere der beiden Zahlen zur Hälfte dazu. Ergebnis ≈ Aufstiegszeit ohne Pausen.
800 hm und 6 km: 800 hm = 2 h, 6 km ≈ 1,2–1,5 h. Größere voll (2 h) + Hälfte der kleineren (~0,7 h) ≈ 2,5–2,7 h.
Im Abstieg: 600–700 Höhenmeter pro Stunde, die Strecke bleibt gleich (4–5 km/h). Wieder die größere voll, die kleinere zur Hälfte.
Kletterzeit, Standwechsel und Abseilen kommen extra — das ist nur der Zustieg/Abstieg zu Fuß.
Offizielle Schweizer Landeskarte — Höhenlinien, Wege, Fels. Genau, kostenlos, im Browser.
Öffnen ↗Zustiege, Tracks, Zeiten. Gut zum Grobrastern, immer mit Topo und Karte gegenchecken.
Öffnen ↗Lawinen und alpines Wetter (SLF) — relevant sobald Schnee, Couloirs oder früher/später Saison.
Öffnen ↗Wo ich schon war — und was als Nächstes ansteht. Grün ist geklettert, blau ist geplant. Klick auf einen Punkt oder eine Karte, um hinzuzoomen.
Friends und Keile zuerst im Urgestein üben — Granit, Gneis, Porphyr klemmen ehrlicher als glatter Kalk. Warum, steht unter Gesteine. Danach Plaisir-Touren, dann ernster.
Baden-Baden
ÜbenIn den leichten Graden gut, um Friends und Keile zu üben — nah, übersichtlich, Verzeihung wenn etwas nicht sitzt.
Murgtal
ÜbenVersteckter Fels mit zwei Rissen. Zum Friends-Üben eher ins Urgestein (Gneis, Granit, Porphyr) — hier klemmt es ehrlicher als im glatten Kalk.
Nordschwarzwald
ÜbenPumprisse — klassisches Rissgelände zum Legen und Klettern.
Schwäbische Alb
TourKalk, oft sportlich oder gemischt. Gute Tagestouren, wenn das Wetter im Hochgebirge nicht mitspielt.
Schweiz
Schlechtwetter-Plan BSchönwetter-Magnet — wenn in den Alpen Wolken oder Sturm stehen, ist der Jura oft noch trocken und kletterbar.
Appenzell
TourKompaktes Gebirge mit kurzen Zustiegen und viel Fels. Gute nächste Stufe nach Plaisir-Einstiegstouren.
Montafon / Rätikon
TourKalk, lange Wände, klassische Alpintouren. Ernsthafter als Jura oder Donautal — Wetterfenster und Abseilen ernst nehmen.
Uri / Wallis
TourGranit in Passhöhe — kurze Zustiege, Friends-Gelände, oft als Trad- und Mehrseillängen-Spielplatz genutzt.
Der Klassiker für gut abgesicherte Genuss-Mehrseillängen in den Alpen. Erstes Filterkriterium: Absicherung und Zustieg, nicht der Maximalgrad.
Ab ca. 1980 gilt eine Linie meist als „modern“ (Bohrhaken, klarere Linienführung). Älter als ca. 1950: oft die großen Strukturen, dort wo man damals sichern konnte — kann auch kreuz und quer gehen.
Grade, obligatorisch und p.a. stehen unter Schwierigkeitsgrade →
Nächster Schritt nach dem Mehrseillängen-Kurs: selbst vorsteigen, Stände bauen, Abseilen unter realen Bedingungen — zuerst gut abgesicherte Plaisir-Linien.
In der DAV-Sektion anfragen. Voraussetzung: nachweisbare Klettererfahrung, typisch aus den letzten 3–5 Jahren — nicht nur Hallenmeter.
Richtwert aus dem Kurs: 4 Kabanossi und 2 Riegel pro Tag sitzen gut. 2 Kabanossi und 2 Riegel geht — ist aber wenig, sobald die Tour länger wird.
Komplette Liste unter Packliste →
Liegen kleine, feine Steine auf den Blöcken am Wandfuß, ist das ein Hinweis auf Steinschlag. Helm bleibt an, Stand nicht unnötig unter losem Gelände.
Material und Ablauf: Packliste → · Abseilen → · Trad →
Gebiets- und Zeittipps aus dem DAV-Mehrseillängen-Kurs — Wetter, Zustieg und lokale Verhältnisse immer aktuell prüfen.